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<title>ERNZT - C H I N A</title>
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<pubDate>Mon, 21 May 2012 13:18:50 +0100</pubDate>
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<title>ist  China</title>
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<category>C H I N A</category>
	<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[<a id="paragraph_5377" name="5377_ltNeuerArtikelgt"></a><p><font face="Arial" style="font-size:12px;">Amelie, "Der Wassermann"</font><br /><font face="Arial" style="font-size:12px;">Paperback, Gro&szlig;druck, 89 Seiten, 15 &euro;</font><br /><br /><font face="Arial" style="font-size:20px;">Hi, mein Name ist Juan Li Wang. Ich bin zweiundzwanzig Jahre alt und ich wohne in Beijing. Beijing ist eine gro&szlig;e Stadt im Nord-Osten Chinas und hat ungef&auml;hr sechzehn Millionen Einwohner. Ich bin also nur ein M&auml;dchen unter vielen Menschen in dieser Stadt. Und doch wohne ich in einem der neuen Hochh&auml;user, zwar au&szlig;erhalb des f&uuml;nften Ringes, doch immernoch im Chaoyang District, ein Bezirk, in dem viele Neureiche wohnen. Unten am Kanal wohnen die einfachen Leute in den Arbeiterbaracken, ohne hei&szlig;es Wasser und Heizung. Ich kann die Baracken von meinem Fenster aus im f&uuml;nfzehnten Stock sehen. Es sind kleine Zimmer, jeweils mit zwei oder drei Stahlbetten, einer Kochstelle und einem Plumpsklo. Die H&auml;user sind vermodert, doch wenn man abends von der Stra&szlig;e aus in die Wohnungen schaut, dann schimmert das Licht der &Ouml;llampen gelblich und alles sieht verstohlen und gem&uuml;tlich aus. Es sind schlichte H&auml;user, in denen einfache, gute Menschen wohnen. China braucht die Armen und die Reichen wie die Blumen den Regen und die Sonne, damit alles wundervoll gedeihe. Die Regierung sagt, dass es bald allen besser gehen wird. Ich glaube fest daran, dass wenn wir alle unser Land sehr lieben, werden wir reich vom Himmel beschenkt. </font><br /><br /><font face="Arial" style="font-size:20px;">Ich wohne gleich am Chaoyang Park, in der Jiuxianqiao, genau dort, wo die Stra&szlig;e einen Knick macht und nach einhundert Metern auf die Langmaqiao Lu trifft. Heute ist wieder viel Smog und man kann nicht weit schauen. Der Himmel f&auml;rbt sich im Fr&uuml;hjahr r&ouml;tlich und brauner Staub vernebelt die Luft, weil die Sandst&uuml;rme wieder anfangen. Die Winde aus der W&uuml;ste Gobi schleudern den Sand bis nach Beijing hinein. 30.000 B&auml;ume hat die Regierung in der Mongolei gepflanzt, um die Verw&uuml;stung aufzuhalten. Der Sand soll durch die gr&uuml;ne Mauer gestoppt werden, doch die B&auml;ume sind noch jung und zu klein, um schon etwas auszurichten. Wenn es die Sandst&uuml;rme nicht sind, dann ist es der Smog, der einem die Sicht nimmt.</font><br /><font face="Arial" style="font-size:20px;">Die Kohle, die in den alten Fabriken verbrannt wird, und die Autos, die hunderttausendfach &uuml;ber die Stra&szlig;en rollen, sind wohl Schuld. Aber keiner wird die Autos aufhalten k&ouml;nnen. Wir lieben Autos und wir lieben die Bewegung. </font><br /></p><a id="paragraph_5372" name="5372_ltNeuerArtikelgt"></a><p><br /><font face="Arial" style="font-size:12px;">Bestellung unter <font color="#0000FF"><a href="http://ernzt.de/k_o_n_t_a_k_t.php#Kontakt" target=""><u>Kontakt</u></a></font> - Stichwort: "Der Wassermann".</font><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /></p>]]></description>
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